FURGY Kongress 2013: Energieeffizienz- und Speicherung im deutsch-dänischen Fokus
Im Rahmen der Messe New Energy trafen sich am vergangenen Freitag, den 22. März etwa 250 Vertreter aus Politik, Verwaltung und Wirtschaft aus Schleswig-Holstein und Dänemark auf dem FURGY Kongress 2013, um sich über die Themen Erneuerbare Energien und Energieeffizienz auszutauschen. Dabei wurde deutlich, dass sich für deutsche und dänische Unternehmen der Blick über die Grenze lohnt, um von den Erfahrungen bei der Umsetzung der Energiewende zu profitieren.
Neben Workshops zu Bioenergie und Geothermie sowie vielfältigen Förderkulissen zielte eine Veranstaltung zum Thema Energiespeichertechnologie insbesondere auf einen Erfahrungsaustausch im Bereich des Wärmemarktes ab. Hier sind zukünftig vor allem die regionalen Energieversorger gefragt, einen Wandel hin zu effektiverer Wärmespeicherung zu vollziehen. Als beispielhaft wurde in diesem Zusammenhang auf das Brædstrup-Fernwärmeprojekt hingewiesen, das bei der Untergrundspeicherung von Wärme ein innovativer Vorreiter ist. FURGY-Projektmanager Gorm Casper aus der Geschäftsstelle Nordfriesland der IHK Flensburg sah sein Kongresskonzept für einen grenzüberschreitenden Austausch an Wissen und Erfahrung auch in anderen Bereichen aufgehen. „Viele der Gäste waren überrascht, wie weit die Nachbarn jenseits der Grenze schon bei den Energiespeichern sind. Wir werden diesen FURGY Kongress mit Sicherheit zu einer alljährlichen Institution machen.“
Weiterhin wurde die Energieeffizienz im Mittelstand thematisiert. Besonderes Augenmerk richtete sich auf die Präsentation ganz konkreter Einsparpotenziale, beispielsweise in Hotels und Gastronomie. Der Initiator dieser Veranstaltung, Frank Kurbjuhn von der IHK Flensburg, freute sich über die große Resonanz bei der Thematik. „Wir sehen, dass der Bedarf an Energieeffizienzmaßnahmen in den Unternehmen immer noch hoch und das Interesse an Förderangeboten ungebrochen ist“, so Kurbjuhn.
Der Kongress, den das deutsch-dänische Projekt FURGY in Zusammenarbeit mit weiteren Partnern, u. a. dem Projekt Wachstumszentrum, der Investitionsbank und mehreren Ministerien des Landes Schleswig-Holstein ausrichtete, stieß auf eine breite Resonanz bei Vertretern aus Wirtschaft, Politik und Verwaltung. "Die Deutsch-Dänische Region hat auf dem Wachstumsmarkt der erneuerbaren Energien einen Vorbildcharakter für andere Regionen. Es gilt, die Bedeutung des Sektors zukünftig weiter zu stärken - und hierbei spielt der grenzüberschreitende Kontext eine entscheidende Rolle. Die hochprofilierte Husum NewEnergy bietet für den deutsch-dänischen Wissenstransfer und Das Wachstumszentrum wird gefördert durch: Erfahrungsaustausch den würdigen Rahmen", so Stephan Kleinschmidt, Projektleiter des Wachstumszentrums.
Vom: Wachstumszentrum
Erneuerbare Energien & Energieeffizienz
Die deutsch-dänische Region hat heute schon einen großen Vorsprung bei der Realisierung und Weiterentwicklung Erneuerbarer Energien.
Allein die Natur bietet gute Voraussetzungen für die Ansiedlung von Windkraftanlagen an Land und auf See sowie im Bereich Biogas. Außerdem verfügen die Industrie, Energieerzeuger, Kommunen und Banken über umfangreiches Wissen und Erfahrungen in diesen Bereichen. Schließlich gibt es in der Region zahlreiche Bildungs und Forschungseinrichtungen mit dem Schwerpunkt erneuerbare Energien.
